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KLEINE GESCHICHTEN von TOLSTOI

27.11.25 | 9:00 und 11:00 Uhr

Theater Kinder

mit Tanz, Schauspiel und Musik für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene

Kontakt! mail@fabrik.theater

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Lew Tolstoi, der sonst selten unter tausend Seiten blieb, hat auch ein paar zauberhafte Miniaturerzählungen für Kinder geschrieben. Essenzen von etwa zehn Zeilen, die auf humorvolle und ergreifende Weise grundlegende Themen des Daseins berühren: Verbindung, Verantwortung, Liebe, aber auch Einsamkeit, Schmerz, und Tod werden nicht ausgespart.

Die preisgekrönte Compagnie ciacconna clox ist seit über 15 Jahren mit interdisziplinären Theaterstücken für Kinder deutschlandweit unterwegs.
In dieser Vorstellung erwecken eine Tänzerin und eine Schauspielerin mit elementaren Dingen wie Stroh, Wolle, Erde oder einem Brotteig die Tolstoischen Perlen zum Leben. Mit viel Musik und Humor spielen sie die verschiedenen Figuren - Kinder, eine Großmutter, sogar eine Hündin und einen Vogel - und lassen das Publikum mit allen Sinnen in deren scheinbar kleine Geschichten eintauchen

Besetzung:
Regie: Stefan Ebeling
Tanz: Anna Städler
Schauspiel: Katja Rogner
Musik, Bühne, Kostüme: Ensemble
Produktionsleitung: Josepha Vogel/Anna Städler

Über die Compagnie ciacconna clox:
Mit oft winzigen, dafür aber umso raffinierteren Mitteln schafft ciacconna clox Kindertheater auf hohem Niveau. Im Gegensatz zur alltäglichen Reizüberflutung und Effekthascherei geht es der Compagnie um unaufdringlich starke und poetische Bilder, die gerade in der Schlichtheit eine enorme Wirkung entfalten. ciacconna clox mutet den Zuschauern einiges zu, ohne den Kontakt zu ihnen zu verlieren. Kinder werden ernst genommen, in ihrer Fantasie gefordert. Der Tanz steht im Mittelpunkt, aber die Compagnie arbeitet immer mit Künstlerinnen und Künstlern anderer Genres zusammen. Dadurch, dass das Theater sich nicht auf die Sprache beschränkt, sondern alle Sinne anspricht, gerät es zu einem Gesamtkunstwerk, das eine kreative Nähe zu den Kindern und Erwachsenen sucht, ohne sie zu bedrängen oder gar auf die Schippe zu nehmen.

Aus der Begründung der Jury zum Leipziger Bewegungskunstpreis 2009